• Home
- 1:
Projekt-Management. - 2:
Artikel-Konstruktion. - 3:
Prototypen. - 4:
Prototypenwerkzeuge.- 4.1:
Aluminium Prototypenwerkzeuge. - 4.2:
Stahl Prototypenwerkzeuge . - 4.3:
Epoxi Harz Prototypenwerkzeuge. - 4.4:
LaserCUSING® Prototypenwerkzeuge. - 4.5:
EBM-Verfahren (Electronic Beam Melting). - 4.6:
Prototypen und Kleinserien aus Kunststoff und Metall. - 4.7:
Oberflächenveredelung. - 4.8:
Beschriftung. - 4.9:
Füllstudien. - 4.10:
Vermessung / EMPB. - 4.11:
Montage.
- 4.1:
- 5:
Serienwerkzeuge, Fertigung & Lohnfräsen. - 6:
Consulting . - 7:
canto. - 8:
Kontakt. - 9:
Jobs. - 10:
Sitemap.
EBM-Verfahren (Electronic Beam Melting)
für Standzeiten wie Serie
Lieferzeit: je nach Geometrie ab 1,5 Wochen
Das Grundprinzip dieser Technologie basiert auf den physikalischen Grundlagen:
Elektronen, Magnetismus und Vakuum.
Mit diesem Verfahren werden direkt aus den CAD-Daten unter Verwendung der Elektronenstrahltechnologie metallische Bauteile und Werkzeuge erstellt.
Die dabei erzielten Materialeigenschaften der Bauteile ermöglichen deren uneingeschränkte Verwendung auch unter Serienbedingungen.
Der Prozessablauf lässt sich wie folgt darstellen:
- Eine Lage Metallpulver wird auf eine Basisplatte mittels einer Schüttvorrichtung
aufgebracht
- ein Elektronenstrahl erschmilzt das Pulver im Bereich des Bauteilquerschnittes
- (dieser Vorgang erfolgt unter Vakuum, die Fokussierung und Auslenkung des Elektronenstrahles ist ähnlich dem Prinzip einer TV-Röhre).
- Die Plattform senkt sich ab und eine neue Schicht Pulver wird aufgetragen
- Der Elektronenstrahl verschmilzt diese gemäß der jeweiligen Bauteilgeometrie mit der darunter liegenden Schicht
- Der Prozess wiederholt sich Lage für Lage, bis das Bauteil fertig gestellt ist
- Mit der Handlingvorrichtung wird das Bauteil im Pulverbett aus der Maschine
- genommen und in die Abkühlkammer gebracht
- Kontrolliertes Abkühlen auf die gewünschte Härte und Entfernung von Pulverresten mittels einer integrierter Strahleinrichtung
- mechanische Nachbearbeitung (Fräsen, Erodieren, Polieren etc.) an Funktionsflächen ist nötig
Die Eckpunkte dieses Verfahrens im Überblick:
- keine Restporositäten im Material dadurch uneingeschränkte Verwendung in Serienfertigung
- vergleichsweise schneller Schichtaufbau
- Seriennahe Metallprototypen
- Kostenreduzierung und Qualitätssteigerung durch Nutzung von konturnaher Kühlung bei Werkzeugen
- Verkürzung der Durchlaufzeiten bei komplexen Bauteilen
- identische Materialeigenschaften
- breite Palette an metallischen Legierungen verfügbar
- Bauraumgröße 250 x 250 x 160 mm
- Genauigkeit +/- 0,4 mm
- Schichtstärke 0.05 - 0.2 mm
- Schmelztemperatur bis max. 3000 °C
Für den EBM-Prozess sind derzeit die folgenden Materialien verfügbar:
- Stahlpulver Arcam 200: Niedriglegierter Stahl, Härte bis 220 Brinell, Zugfestigkeit ca. 290 N/mm2
- Stahlpulver Arcam H13: hochlegierter Werkzeugstahl ( = DIN 1.2344), Härte bis 52 Rockwell, Zugfestigkeit ca. 1400 N/mm2
- Titanpulver Ti6Al4V: verbreiteste Titanlegierung, Härte bis 35 Rockwell, Zugfestigkeit ca. 880 N/mm2
- Nickellegierungen für Spezialanwendungen, rostfreie Stähle
Weitere Info´s unter:
www.rtc-germany.com
www.arcam.com

